Pavillon Bertrange (L)

Kategorie :

Hotel + Gastronomie

Projekt :

Neubau eines Restaurant-Pavillons, Bertrange

Auftraggeber :

Administration Communale Bertrange

Land :

Luxemburg

Fläche :

310 m² bgf

Planungsbeginn :

08/2011

Realisierung :

08/2014 - 08/2015

Auftrag :

Architektur aller Leistungsphasen

Innenarchitektur

Innenausbau


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projekt Neubau eines Restaurant-Pavillons auftraggeber Gemeinde Bertrange (L) architektur alle leistungsphasen WW+, Esch-sur-Alzette/Trier (L/D) tragwerksplanung Schroeder & Associés, Luxemburg (L) planung tga + beleuchtung Goblet Lavandier & Associés, Luxemburg (L) landschaftsarchitektur ernst + partner, Trier (D) bgf 310 m² nf 280 m² bri 2.020 m³ bauwerkskosten netto 1.376.000 € gesamtkosten brutto 1.867.000 € planungsbeginn 08/2011 realisierung 08/2014 - 08/2015

 

Einbindung in die Umgebung

Der eingeschossige Pavillon befindet sich in der Ortsmitte von Bertrange, am Kreuzungsbereich der Rue de Luxembourg und Rue de Leudelange. Im Rahmen einer Umgestaltung des Ortskerns entsteht in unmittelbarer Nähe zu Rathaus und Kirche ein neuer städtischer Platz mit angrenzendem Park. Das schlichte kubische Volumen verortet sich genau am Übergang zwischen Platz und Park. Mit seinen Grundmaßen von 28m x 11m fungiert er als Mittler zwischen beiden städtischen Bausteinen.
 

Entwurfskonzept

Der Pavillon mit seiner zum Park hin orientierten Terrasse hat eine Größe von ca. 300 m² und verfügt insgesamt über ca. 60 Sitzplätze. Mit dem offenen Küchenbereich, setzt das Gastronomiekonzept neben dem Geschmackserlebnis auch auf das visuelle Erleben der Speisenzubereitung. Die klare rechteckige Form hebt sich durch eine Fuge vom Platz ab und unterstreicht damit seine Eigenständigkeit. Charakteristisch sind die Verwendung von klaren Formen und die Beschränkung auf wenige Materialien. Die kühle schlichte Außenhaut steht im Kontrast zum hellen strahlenden Inneren. Wie eine aufgeschnittene Frucht lässt der Pavillon einen Einblick auf das Leben in sein Inneres zu.

Die großzügigen Glasflächen lassen eine fließende Verbindung zwischen Innen- und Außenraum zu. Alle festen Funktionen wie Küche, Bar, Sanitäreinheiten und Lagerflächen sind zu einem Volumen gruppiert und bilden die südliche Außenwand. Decke und Fußboden sind in naturbelassenen schlichten Materialien, wie Gipskartondecken und Echtholzparkett gehalten und treten dezent zurück. Die Sitzplätze des Restaurantbereichs sind entlang der Glasfassade angeordnet und ermöglichen großzügige Ausund Einblicke.

Der Pavillon steht unter dem Motto ‚Sehen und gesehen werden‘.
 

Konstruktionsprinzip und Materialität

Die massive Außenwand im Süden und der massive Innenkern ermöglichen mittels Überzügen eine am Rand frei auskragende massive Deckenplatte, wodurch eine dreiseitig stützenfreie Glasfassade realisiert werden kann. Die Außenhaut besteht aus einer einseitigen hinterlüfteten Fassade aus schwarzen Keramikplatten und einer umlaufenden, dreiseitigen rahmenlosen Verglasung. Das Flachdach ist mit Folie und grauer Splittschüttung gedeckt.


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