Restaurant Nells Park Hotel,Trier (D)

Kategorie :

Hotel + Gastronomie

Projekt :

Erweiterung und Neugestaltung des Restaurants im Nells Park Hotel sowie Neugestaltung des Restaurants

Auftraggeber :

Thomas Pütter und Denise Kraft-Pütter

Land :

Deutschland

Planungszeit :

06/2014 - 12/2014

Realisierung :

1. Phase 01/2015 - 03/2015 realisierung 2. Phase 08/2015 - 10/2015


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projekt Erweiterung und Neugestaltung des Restaurants im Nells Park Hotel sowie Neugestaltung des Restaurants im denkmalgeschützten Herrenhaus aus dem Jahre 1861 auftraggeber Thomas Pütter und Denise Kraft-Pütter architektur HOAI LP 1-9 WW+ GmbH, Trier (D) innenarchitektur HOAI LP 1-9 WW+ GmbH, Trier (D) tragwerksplanung Ingenieurbüro Lohner, Trier (D) planung tga Reis & Neumann, Ruwer (D) planung 06/2014 - 12/2014 realisierung 1. Phase 01/2015 - 03/2015 realisierung 2. Phase 08/2015 - 10/2015

 

Thomas Pütter und Denise Kraft-Pütter fühlen sich als Inhaber des familiengeführten Traditionsunternehmens Nells Park Hotel berufen, die Moselregion mit ihren erstklassigen und weltweit bekannten Rieslingen zu stärken! Daher haben sie sich konsequent von ausländischen Weißweinen und Champagnern verabschiedet und bieten ihren Gästen einen repräsentativen Querschnitt von über 100 Weinen von Mosel, Saar und Ruwer, welche im Zusammenspiel mit der jungen, frischen und regionalen Küche angeboten werden. Aufgabe war es, diese Philosophie und den Generationenwechsel des Hauses mit Hilfe einer zeitgemäßen, aber traditionsbewussten Architektursprache nach außen zu tragen und sichtbar zu machen.

Der Umbau und die Erweiterung des 4-Sterne-Hotels „Nells Park Hotel“ in Trier umfasste neben dem Umbau von Hotellobby, Rezeption und Bar auch die Erweiterung des Wintergartens im Erdgeschoss des Hotels. Die vorgefundene Organisationsstruktur wurde optimiert, Arbeitsabläufe vereinfacht und die Übersichtlichkeit für Gäste und Mitarbeiter wurde wesentlich verbessert. Neben der besseren Orientierung innerhalb des Hotels konnten neue Blickbeziehungen, insbesondere zum denkmalgeschützten Herrenhaus und in die Parkanlage, geschaffen werden. Die Erweiterung des Wintergartens wurde als großflächig verglaste Holzkonstruktion erstellt. Dadurch und auf Grund der neuen, großzügigeren Raumstrukturen kann der Gast den Park, in dem das Hotel liegt, intensiver als zuvor erleben. Entstanden sind helle, lichtdurchflutete Räume in reduzierter Formensprache. Sie sind zeitgemäß und vermitteln dennoch ein „gemütliches“ Naturambiente.

Es wurden vorrangig regionale und soweit wie möglich naturbelassene Materialen gewählt, sodass die Natur der Parkanlage und die Innenräume des Restaurantbereichs in Wechselbeziehung treten und eine Symbiose stattfindet. Besonderes Augenmerk liegt auf den notwendigen Funktionsmöbeln, sowie auf den Wand und Deckenbekleidungen. Sie wurden aus alter Eiche gefertigt. Hergestellt aus über 200 Jahre altem Eichenholz vom Gebälk alter Wirtschaftsgebäude der Region, das bei deren Abriss gesichert werden konnte. Die Funktionsmöbel wie z.B. das Frühstücksbuffet, Kuchentheke, Saft- und Kaffeebar sind so in das Gesamtkonzept integriert, dass sie nach Gebrauch optisch wieder verschwinden und wie selbstverständlich zu unauffälligen Raumteilern werden. Im Anschluss an die Erweiterung des in den 80er Jahren errichteten Neubaus wurde das bereits vorhandene Hotelrestaurant im Erdgeschoss des aus dem Jahr 1861 stammenden Herrenhauses renoviert. Aus Gründen des Denkmalschutzes blieben die bestehenden Raumstrukturen unangetastet. Nicht historisch belegte Elemente an Wand und Decke wurden entfernt. Mit reduzierten Stilmitteln, wie z.B. eingefärbtem, glattem Putz und zeitgemäßen Leuchten, deren Überwurf aus Stuck gegossen ist, konnten die Räume an die neue, klare Formensprache angepasst werden, ohne deren historischen Charakter zu verlieren. Durch ihre moderne Interpretation gewähren sie freie Sicht auf die historische Anlage und schaffen so einen ausgewogenen Dialog zwischen historischer Substanz und Moderne. Im Zeitalter der Globalisierung bedarf es in diesem Wechselspiel von Tradition und Moderne an Typizität in vielerlei Hinsicht: einerseits Geschichtsträchtigkeit, Baudenkmäler, Architektur, kulturelle Ereignisse, aber auch subjektive Dimensionen wie Weinerlebnis, Sehnsucht, Mystik.

Als Bündelung aller Profile und sinnhaften Stützung des regionalen Weinerlebnisses bedarf es eines zentralen Ortes, in dem die Typizität des Moselweins sich mit der Historie verbindet und auch in anderen Bereichen der Kultur repräsentativ für das Produkt Wein ist. Mit dem Abschluss der Arbeiten ist es den Gästen des Nells Park Hotels nun möglich, in stilvoller Atmosphäre die gastronomische Vielfalt mit regionalen Besonderheiten und dazu erstklassige Saar- Moselund Ruwerweine zu genießen. Für die Ausführung der Arbeiten waren ausschließlich ortsansässige Handwerksbetriebe tätig, wodurch für die Bauherren die von ihnen gewünschte Philosophie mit einer neuen Identität des Hauses umgesetzt werden konnte.


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