Innovation Center 'Tomorrow Street', Luxemburg (L)

Kategorie :

Innenarchitektur

Projekt :

Konzept und Realisierung vom Innovation Center : 'Tomorrow Street'

Auftraggeber :

Vodafone Innovation Centre

Land :

Luxemburg

Fläche :

bgf 1.400 m²

Planungsbeginn :

01/2017

Planungszeit :

01/2017 - 05/2017

Realisierung :

05/2017 - 09/2017

Nutzungen :

Inkubators, Innovation Center

Auftrag :

OAI LPH 1-2


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Projekt Konzept und Realisierung vom Innovation Center 'Tomorrow Street' Auftraggeber Vodafone Innovation Centre, Luxemburg (L) Leistungen WW+, Esch-sur-Alzette (L) / Trier (D) Objektplanung Architektur / Innenarch. entspr. OAI LPH 1-2 Bgf 1.400 m² Bri 3.920 m³ Planung 01/2017 - 05/2017 Realisierung 05/2017 - 09/2017

 

Um die bestehende Büroetage im Headquater 'Vodafone Luxembourg' in verschiedene Arbeitsräume zu unterteilen, sind wir vom Konzept der 'Urban Landscape' ausgegangen. Die Arbeitsebene wurde folglich nach dem Vorbild einer Stadt in 'Streets' (Bewegungsflächen), 'Squares' (Boxen), den 'Main Square' (Bar), 'Parks' (Sitzungsräume) und 'Houses' (Arbeitsräume) unterteilt. Die einzelnen Arbeitsräume und -bereiche verfügen dabei über differenziertes Mobiliar, das auf verschiedene Art angeordnet wird und auf diese Weise auf die Vielfalt der Gebäude einer Stadt anspielt.

Die Zielsetzung besteht dabei in der Gestaltung eines offenen Raums zur Förderung der Kommunikation und des Austausches zwischen den verschiedenen Startups unter gleichzeitiger Wahrung einer gewissen Privatsphäre. Als Herzstück befindet sich das Team von Tomorrow Street im Mittelpunkt des Geschehens, um den Startups als Ansprechpartner zu dienen und gleichzeitig die für seine Tätigkeit erforderliche Vertraulichkeit wahren zu können.

Beim Betreten der Räumlichkeiten von Tomorrow Street wird man keineswegs an einer herkömmlichen Rezeption empfangen, sondern betritt unverzüglich die Lounge, die einen Treffpunkt und einen Ort der Entspannung und des Austauschs darstellt. So startet der Arbeitstag in kommunikationsfreundlichem Ambiente, in welchem neue Kontakte geknüpft werden können.

Die Lounge kann zu jeder Tageszeit zum Ideenaustausch oder zum Zwecke einer Sitzung genutzt werden. Hinter der Bar verleiht eine Pflanzenwand dem Raum eine natürliche Atmosphäre.

Von der gedeckten Atmosphäre der Lounge geht es direkt in den Arbeitsbereich der Startups, einen lichtdurchfluteten und offenen Raum. Räumliche Trennungen werden durch flexible Raumteiler oder die fünf eingestellten Besprechungsboxen erzeugt. Bei diesen Boxen handelt es sich um kleine Räume, die beispielsweise für informelle Treffen, zum Nachdenken oder zum Diskutieren genutzt werden können. Sie sind an drei Seiten geschlossen und können zum Gang hinaus geöffnet bleiben oder durch einen Vorhang geschlossen werden, um mehr Privatsphäre zu gewähren. Von außen sind die Boxen weiß, innen unterscheiden sich die Boxen, indem sie die verschiedenen Atmosphären und besondere Orte darstellen, die man auf einer Reise über unseren Planeten vorfinden kann.

Das Team von Tomorrow Street sitzt gemeinsam in einem Großraumbüro, um die Kommunikation und die Teamarbeit zu fördern.

Dieser und zwei weitere Sitzungsräume sind mit einem Kunstrasenbelag ausgestattet und erhalten ein Mobiliar aus dem Außenanlagenbereich, um den Gedanken an das Thema Park oder Innenhof zu unterstützen.

Im Süden befindet sich ein vierter Sitzungsraum. Die Wahl dieses Standorts erfolgt aus strategischen Gründen, um zu verhindern, dass man mit all seinen Gesprächspartnern sämtliche Arbeitsräume durchqueren muss. Die Glastrennwände sind ebenso schwarz wie die Wände und das Mobiliar, um die mystische, intime Atmosphäre dieses Raums zu unterstreichen.

 

Materialien

Der Bodenbelag besteht im Wesentlichen aus Holz (Verkehrswege + öffentliche Bereiche = dunkel, der übrige Bodenbelag ist hell). Davon ausgenommen sind drei Versammlungsräume, die mit Kunstrasen ausgelegt sind. Der Bodenbelag der Boxen ist auf die verschiedenen Atmosphären abgestimmt.

Runde abgehängte Akustikelemente harmonieren perfekt mit den runden Deckenleuchten und geben der Flurzone ihre Kontur. Die Außenwände und Oberflächen der eingestellten Besprechungsboxen sind ebenfalls schallabsorbierend und tragen zu einer guten Akustik bei. Auch die Boxen sind zum Zwecke der Schallabsorption mit gerillten Holzplatten verkleidet.


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