Avenue J. F. Kennedy, Kirchberg/Luxemburg (L)

Kategorie :

MasterPlan

Projekt :

Internationaler Ideenwettbewerb zur städtebaulichen Entwicklung des südlich gelegenen Areals entlang der „Avenue J. F. Kennedy“ auf dem Plateau Kirchberg

Auftraggeber :

Fond Kirchberg

Land :

Luxemburg

Fläche :

11 ha

Planungszeit :

04/11 - 07/11


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projekt Internationaler Ideenwettbewerb zur städtebaulichen Entwicklung des südlich gelegenen Areals entlang der „Avenue J. F. Kennedy“ auf dem Plateau Kirchberg auslober Fonds Kirchberg, Luxemburg (L) planungsteam WW+, Esch-sur-Alzette/Trier (L/D), Luxplan, Capellen (L), BLS Energieplan, Luxemburg (L), TERRITOIRES DURABLES-CONSEIL, Hayange (F), terra.nova landschaftsarchitektur, München (D), KOMOBILE Luxemburg, Luxemburg (L), ALTERNATIVE acoustic & lighting consulting, Paris (F) rendering Stube 13, Zürich (CH) bgf 182.000 m² grz 0,44 gfz 2,21 gesamtareal 11 ha wettbewerbsphase 03/2011 - 06/2011 beschränkter wettbewerb Teilnahme

 

Neue Mitte – Ein Zentrum für den Kirchberg

Die heute schon in Ansätzen vorhandene Orientierung von Bewohnern sowie vieler im Umfeld Beschäftigter zum ‘Quartier du Parc‘, eröffnet zusammen mit dem vorhandenen Flächenpotenzial im Wettbewerbsgebiet die Möglichkeit, in diesem Bereich eine neue Mitte und somit das fehlende Zentrum für den Kirchberg zu kreieren. Der zentrale Grünbereich des Kirchbergs am Schwimm- und Sportzentrum ‘Coque‘ und das neue Viertel mit der notwendigen Nutzungsmischung bilden das belebte Herzstück des Kirchbergs - auch außerhalb der Bürozeiten. Als horizontale Landmarke bzw. städtebauliches Merkzeichen markiert eine Fußgängerbrücke über dem Boulevard die neue Mitte und bricht zugleich die Linearität dieser imposanten Achse ungefähr in seiner Hälfte auf. Hier ist der neue Treffpunkt für die arbeitende Bevölkerung nördlich des Boulevards. Diese ‘Passerelle‘ stellt somit nicht nur eine symbolische Verbindung zwischen ‘Alt‘ (Weimershof) und ‘Neu‘ (Europäisches Viertel) dar, sondern sie erleichtert auch die fußläufigen Verbindungen zwischen dem ‘Quartier du Parc‘ sowie dem neuen Zentrum bzw. Weimershof.

Durch ein weiteres Brückenprojekt über das ‘Neudorf‘ kann die neue Mitte auch mit dem Stadtteil ‘Cents‘ verbunden werden. Die beiden zentrumsartigen Situationen an den Eingängen des Boulevards (das ‘Kulturzentrum‘ mit Philharmonie und Museum für Moderne Kunst am westlichen Eingang sowie das ‘Geschäftszentrum‘ mit Einkaufszentrum, Kino, Messe, Krankenhaus und Reha-Center am östlichen Eingang) ergibt sich im Prinzip ein tripolares Zentrum in diesem Stadtteil, deren Nutzungen sich sinnvoll ergänzen. Mit seiner neuen Mitte wird der Kirchberg seiner internationalen Bedeutung mit Bezeichnungen wie ‘Europazentrale‘ oder ‘Europastadt‘ endlich gerecht. Dem Leitbild der ‘europäischen Stadt‘ entsprechend, entsteht eine ordnende Mitte mit einem vitalen Zentrum, die die unterschiedlichen Strukturen und Funktionen der Umgebung zusammenführt und eine kulturelle Identität ermöglicht.


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