Minett-Kompost: APD wurde einstimmig gestimmt (L)

Das Projekt Minett-Kompost zielt darauf ab, als Teil einer Strategie zur ökologischen Transformation seine industriellen Infrastrukturen unter den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft und nachhaltigen Entwicklung zu optimieren. Dies umfasst den Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes, die Neuorganisation logistischer Abläufe, die Anlage eines begrünten Parkplatzes und die Neugestaltung des Lehrgartens. Hauptziele sind die Verbesserung der Verkehrsflüsse, der Arbeitsbedingungen, des Ressourcenmanagements und die Einführung innovativer Technologien in den Bereichen Energie, Abfallmanagement und Landschaftsgestaltung, um ein Referenzstandort für nachhaltige Industrie- und Stadtplanung zu werden.

 

Das geplante Verwaltungsgebäude verfolgt einen bioklimatischen Ansatz, der durch optimierte Ausrichtung und Naturmaterialien die Energieeffizienz maximiert. Seine Gebäudehülle aus recyceltem Aluminium garantiert einen geringen CO2-Fußabdruck, Langlebigkeit und geringen Wartungsaufwand. Gemäß dem „Cradle-to-Cradle“-Prinzip kann die Fassade am Ende ihrer Lebensdauer vollständig recycelt werden, was minimale Umweltauswirkungen gewährleistet.

 

Die Holzkonstruktion aus Brettsperrholz (CLT), gewonnen aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern, zeichnet sich durch einen geringen CO2-Fußabdruck, mechanische Festigkeit und hohen Innenraumkomfort aus. Es speichert CO2 und reduziert so die Umweltauswirkungen des Gebäudes. Dank seiner Leichtigkeit und Robustheit ermöglicht CLT eine schnelle, präzise und werkseitig vorgefertigte Bauweise, die Abfälle und Baustellenbelästigungen minimiert. Zudem unterstützt seine Reversibilität und Wiederverwendbarkeit am Lebenszyklusende die Kreislaufwirtschaft und ein nachhaltiges Bauen.

Die Umsetzung der Bauaufgabe erfolgt in mehreren Phasen, wobei der laufende Betrieb des Standorts vollumfänglich aufrechterhalten wird.

 

Renderings: © Rendertaxi


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