Wohnkomplex „Fagus“ ergänzt „JongMëtt Lënster“, Junglinster (L)

Die letzte Bauphase des Wohnkomplexes „Fagus“ im Zentrum „JongMëtt“ von Junglinster wurde in diesem Frühjahr abgeschlossen. Das Projekt ist ein wesentlicher Bestandteil der von der Gemeinde ins Leben gerufenen Stadtentwicklungsinitiative „JongMëtt Lënster“.

 

Der Komplex vereint verschiedene Wohnformen zu einem harmonischen Ganzen. Das Mehrfamilienhaus an der Rue de la Gare umfasst neun barrierefreie Wohneinheiten, darunter eine speziell für Rollstuhlfahrer konzipierte Wohnung sowie ein integriertes Freizeit- und Gemeinschaftszentrum für Senioren im Erdgeschoss. Ergänzt wird die Anlage durch ein Zweifamilienhaus und eine Reihe von sechs Einfamilienhäusern. Alle drei Gebäude befinden sich über einer gemeinsamen Tiefgarage, wodurch der ruhende Verkehr in der Nachbarschaft reduziert wird und gleichzeitig ein direkter Zugang zu den Wohnungen gewährleistet ist.

 

Die Gebäude sind um einen halböffentlichen, landschaftlich gestalteten Innenhof angeordnet und verbinden das Wohnen über eine Fußgängerbrücke, eine Promenade und neue Wege direkt mit der renaturierten Schwarzen Ernz und dem angrenzenden Stadtpark. Dieser integrative Ansatz spiegelt sich auch in der Architektur und der Materialauswahl wider.

 

Die Gebäude wurden in einer nachhaltigen Holz-Beton-Hybridbauweise errichtet: Während das Untergeschoss aufgrund der Nähe zum Wasser aus Beton gebaut wurde, bestehen die Obergeschosse aus Holz. Hochleistungsdämmung, begrünte Dächer und die Wahl kreislauffähiger Materialien unterstützen den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Im Rahmen der Bemühungen, das Bewusstsein für nachhaltiges Bauen zu schärfen, strebt das Projekt eine Lenoz-Zertifizierung an.

 

Somit bildet „Fagus Junglinster“ einen lebendigen Teil des Stadtzentrums, der Architektur, Natur und Gemeinschaftsleben in Junglinster nachhaltig miteinander verbindet.

 

Wir danken der Gemeindeverwaltung Junglinster für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und allen beteiligten Partnern für ihren Beitrag zu diesem zukunftsweisenden Projekt.

 

Fotos: ©Linda Blatzek


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