Erweiterung des Sozialamtes, Pétange (L)

Kategorie :

Büro + Handel

Projekt :

Erweiterung des Sozialamtes, Pétange (L)

Auftraggeber :

Gemeinde Pétange (L)

Land :

Luxemburg

Fläche :

bgf 725 m²


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projekt Erweiterung des Sozialamtes in Holzbauweise in Pétange - Phase II auftraggeber Gemeinde Pétange (L) leistungen WW+, Esch-sur-Alzette/Trier (L/D) objektplanung gem. HOAI LPH 1-9 bgf 725 m² nf 375 m² bri 3.310 m³ gesamtareal 0,138 ha

 

 

Leitidee

Die Erweiterung der „Maison Sociale“ in Pétange wurde in der ursprünglichen Konzeption bereits berücksichtigt und auf Grund des wachsenden Raumbedarfs weiterverfolgt.

 

Formgebung

Der in Holzbauweise konzipierte Erweiterungsbau bietet erdgeschossig das notwendige, zusätzliche Raumangebot für das Sozialamt. Die beiden Obergeschosse bieten Raum für weitere städtische Verwaltungseinheiten, wie unter anderem das ,Departement de l`Urbanisme`.

 

Die bereits initial vorgesehene Aufstockung des bestehenden Verwaltungsgebäudes um ein weiteres Geschoss, die ebenfalls in Holzbauweise ausgeführt ist, vervollständigt die Erweiterung.

 

Entwurfsidee

Der Haupteingang des Bestandsgebäudes bleibt bestehen und bietet, durch eine fassadenbegleitende Rampe, eine barrierefreie Erschließung. Der Erweiterungsbau ist über eine Verlängerung des bestehenden Flurs zu erreichen, wodurch auch dieser barrierefrei erschlossen wird. Die Anzahl an Arbeitsplätzen verdoppelt sich und erweitert sich um ein Open Space-Büro für weitere sechs Mitarbeiter, sodass es jetzt insgesamt 30 Arbeitsplätze im Gebäude gibt.

 

Durch die Entstehung eines neuen Treppenhauses im Anbau und den Ausbau des bestehenden Treppenhauses, inklusive Aufzug, um ein Geschoss, erfolgt die vertikale Erschließung. Das Untergeschoss des neuen Anbaus, welches durch einen Durchbruch zum Bestand vergrößert wurde, beherbergt sowohl Technik- als auch zusätzliche Archivflächen.

 

Materialität

Die Gestaltung der neugeschaffenen Innenräume orientiert sich weitestgehend an der Materialität des Bestandes, um allen NutzerInnen eine kohärente und stimmige Arbeitsatmosphäre zu gewähren.

 

Von außen betrachtet kontrastiert der Erweiterungsbau mit seiner vorpatinierten, vertikalen Holzleistenschalung zu dem mit weißen, grossflächigen Faserzementplatten verkleideten Bestandsgebäude.

 

Die Gemeinde Pétange hat sich ganz bewusst für die nachhaltige Holzbauweise entschieden und damit für den ressourcenschonenden, nachwachsenden Rohstoff Holz. Die energetischen Kennwerte des Gebäudes entsprechen den Erfüllungsparametern der Passivhausbauweise.

 

Bei der Auswahl der verwendeten Baustoffe liegt der Fokus auf schadstoffarmen, gesunden Materialien. Das Gebäude ist mit einer zentralen Lüftungsanlage mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung ausgestattet, wodurch eine durchgehend gleichbleibende Raumluftqualität garantiert wird um konzentriertes Arbeiten zu ermöglichen und einen hohen Wohlfühlfaktor zu bieten.

 

Eine Photovoltaikanlage in Kombination mit einem Gründach ist auf den Flachdächern platziert.


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